Die nervigen Tage vor den Tagen – PMS mit Vitalpilzen positiv beeinflussen

Vielleicht kennst du das monatliche Phänomen auch: an den Tagen vor den Tagen bist du missmutig, weinerlich oder gereizt und gehst deinem Partner oder deinen Kindern mächtig auf die Nerven. Wahrscheinlich kannst du dich selbst in dieser Zeit auch nicht besonders gut leiden. Das prämenstruelle Syndrom, kurz PMS, tritt ab dem 30. Lebensjahr verstärkt auf. Der Grund dafür sind unsere Hormone, die beginnen aus der Reihe zu tanzen und nicht mehr im Gleichgewicht zu einander stehen.

Symptome bei PMS

Die körperlichen Erscheinungen, die dieses Ungleichgewicht hervorrufen kann, sind vielfältig:

  • Kopfschmerzen
  • Spannung in der Brust
  • Kreislaufprobleme
  • Schwindel
  • Benommenheit
  • unreine Haut
  • Heißhunger
  • Gewichtszunahme
  • Ödembildung
  • Schlafstörungen
  • Erschöpfung
  • Gelenk- und Muskelschmerzen
  • Hitzewallungen
  • Unterleibsschmerzen
  • Krämpfe
  • Rückenschmerzen
  • Verdauungsstörungen
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Blähungen
  • Durchfall
  • Verstopfung
  • Vergesslichkeit
  • Konzentrationsschwäche
  • Depression
  • Panik
  • Sozialer Rückzug

Auch wenn die Liste lang ist, ist sie wahrscheinlich noch nicht vollständig.

Wie Heilpilze helfen können

Eine Möglichkeit die Beschwerden zu lindern, ist die Mykotherapie – lateinisch für Pilzheilkunde. Das Wissen über Heil- und Vitalpilze stammt vor allem aus der Traditionellen Chinesischen Medizin. Pilze werden in Asien, aber auch in Afrika und Südamerika seit mehreren tausend Jahren als Heilmittel genutzt. Bei uns ist die Mykotherapie noch relativ jung, gewinnt aber innerhalb der ganzheitlichen Medizin immer mehr an Bedeutung.  

Als Heilmittel werden die Pilze zu einem feinen Pulver verarbeitet, das eingenommen wird. Die Inhaltsstoffe können vom menschlichen Körper gut verwertet werden, sind absolut natürlich und haben keine Nebenwirkungen. Sie unterstützen den Körper dabei, sich bestmöglich an aktuelle Situationen anzupassen und wirken ausgleichend und helfen so dabei, ein harmonisches Gleichgewicht zu erreichen. Das ist beim PMS natürlich besonders sinnvoll.

Der Markt der Heilpilze ist unübersichtlich, es gibt auch unseriöse Anbieter. Ich empfehle dir, Pilzpulver vom ganzen Pilz zu kaufen, weil dort alle Wirkstoffe in ihrer natürlichen Zusammensetzung enthalten sind. Statt losem Pilzpulver nutze ich lieber Kapsel, da die Substanz dort besser geschützt ist, keine Füllstoffe enthalten sind und ich die Einnahme angenehmer finde. Achte, wenn möglich auf Bioqualität.

Diese drei Vitalpilze können bei PMS helfen

Von den zahlreichen Heilpilzen, die es gibt, sind drei besonders gut geeignet, um dich von den lästigen PMS-Beschwerden zu befreien.

Cordyceps (chinesischer Raupenpilz):

  • Unterstützt die Nieren.
  • In der Traditionellen Chinesischen Medizin spricht man davon, dass er die Durchblutung der Beckenorgane steigert, den Eisprung, die Gelbkörperbildung und die Testosteronbildung fördert. Er verbessert auch die Estradiolbildung und sorgt so insgesamt für ein hormonelles Gleichgewicht
  • Steigert die Libido
  • Reduziert Müdigkeit, stellt Energie bereit
  • Fördert psychisch-mentale Stabilität, wirkt anti-depressiv,
  • anti-entzündlich
  • unterstützt das Immunsystem

Hericium erinaceus (Igel-Stachelbart):

  • Aufbau der Schleimhautbarriere im Verdauungstrakt
  • Nerven schützend und regenerierend
  • Verbessert Gedächtnis, Konzentraiion und Wahrnehmung
  • Stärkt Vegetatives Nervensystem
  • Entspannend, angstlösend, stressreduzierend, anti-depressiv
  • Fördert Schlaf
  • Hilft bei Reizmagen, Reizdarm
  • Präbiotisch, nährt das Mikrobiom, also die guten Bakterien im Darm
  • Unterstützt bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Stärkt unsere Mitte (für Menschen, die viel grübeln und sich Sorgen machen)

Reishi (Glätzender Lackproling)

  • Aktiviert die Leber
  • Vertreibt Müdigkeit und Antriebsschwäche
  • Reguliert Schilddrüsenfunktion
  • Anti-entzündlich
  • Entgiftend
  • Präbiotisch
  • Cholesterinsenkend
  • Herzstärkend, Blutdrucksenkend
  • Anti-thrombotisch

Zusätzliche Unterstützung durch gesunde Ernährung

Deinen Beschwerden kannst du auch mit der passenden Ernährung entgegentreten. Oft sind es Mineralien und Vitamine, die eine Menge verbessern können. Deshalb habe ich hier noch ein paar Ernährungstipps für dich. Diese Lebensmittel besitzen Anti-PMS-Power:

Vitamin C : Süßkartoffel, Kiwi, Erdbeeren, Orangen, Papaya, Kürbis

Zink: Garnelen, Austern, Rind, Lamm, Leber, rotes Fleisch, Kürbis, Cashews

Magnesium: Cashews, Grünkohl, Mangold, Kürbiskerne, schwarze Bohnen, Linsen, Kakao, Makrele, brauner Vollkornreis

Vitamin E: Sonnenblumenkerne, Mandeln, Haselnüsse, Avocado, rote Paprika, Kürbis Spargel, Brokkoli, Mango

B6: Lachs, Tunfisch, Bananen, Spinat, Walnüsse, Rindfleisch, Huhn, Süßkartoffeln, Bohnen, Pflaumen

Schwefel: Brokkoli, Grünkohl, Mangold, Blumenkohl, Rosenkohl

Ich hoffe, ich konnte dir ein paar hilfreiche Ideen mitgeben. Sei bei der nächsten Zickigkeitsattacke gnädig mit dir. Eigentlich kannst du nichts dafür, es sind nur die Hormone.

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