Aus Afrika zu uns geholt: Zucchini mit Hirsefüllung (Rezept des Monats April)

Hirse gehört bei den meisten von uns nicht zu den Lebensmitteln, die regelmäßig auf den Teller kommen. Das ist schade, denn Hirse lässt sich einfach zubereiten, schmeckt gut und macht satt. Ursprünglich stammt sie aus Afrika.

Die Zutaten

Für zwei Portionen brauchst du:

  • 100g trockene Hirse
  • 350g Gemüsebrühe
  • 1 Zwiebel
  • 2 Zucchini
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL Wasser
  • 3 EL Kräuterfrischkäse
  • 1 Ei
  • 2 EL italienische Kräuter
  • Salz und Pfeffer
  • 200g Cocktailtomaten
  • Olivenöl
  • 1 Prise Zucker
  • 1 TL gehackter Thymian

Die Zubereitung

  • Hirse in 250ml Brühe nach Packungsanweisung garen (meistens dauert es 20 Minuten).
  • Zwiebel schälen und fein würfeln
  • Zucchini längs halbieren und mit einem Esslöffel aushöhlen. Das Fruchtfleisch fein würfeln.
  • Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.
  • Das Zucchinifruchtfleisch, Zwiebel und Tomatenmark mit etwas Wasser in der Pfanne andünsten. Die Masse aus der Pfanne nehmen und in einer Schüssel mit Hirse, Frischkäse, Ei und Kräutern, Salz und Pfeffer vermengen und die Zucchinihälften damit füllen.
  • Gefüllte Zucchini in eine Auflaufform legen und die restliche Brühe dazu gießen. Die Auflaufform für 25-30 Minuten in den Backofen geben.
  • Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Die Cocktailtomaten dazu geben und 3-4 Minuten braten. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und Thymian würzen und zusammen mit den Zucchinihälften servieren.

Die Vorteile dieses Gerichts

Für Hirse-Einsteiger ist dieses einfache und leckere Rezept perfekt, um das Getreide kennenzulernen. Der leicht nussige Geschmack ist vielseitig einsetzbar: von morgens bis abends und von süß bis herzhaft. Hirse enthält viel Eisen und Magnesium und ist glutenfrei, so dass sie eine tolle Alternative für Menschen mit einer Unverträglichkeit ist. Studien haben einen positiven Einfluss auf den Insulinspiegel gezeigt, so dass auch Diabetiker profitieren können. Hirse macht Haare und Nägel hübsch, wirkt wärmend, verjüngend, nervenstärkend, entwässernd, entgiftend und entzündungshemmend. Im Mittelalter wurde sie als fröhliches Getreide bezeichnet, weil sie gegen Depressionen helfen sollte.

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